eine marke in der sprache der architektur ⛺️

wenn sich unternehmen gedanken über das thema messe machen, ist das ziel meist dasselbe: der messeauftritt soll für die besucher zum erlebnis werden. für viele beginnt der weg dorthin bei der architektur, der raumaufteilung und der ausstattung. für die agentur sons aus kempten beginnt der weg zu einem echten markenerlebnis schon sehr viel früher.

mit der couch auf dem kicker: wechsel der perspektive und denkweise in 15 metern höhe.

pistenbully messestand planung projekt
pistenbully messestand making of
pistenbully messestand corporate architecture

erlebbare marke
die bühne für das neue markenerlebnis sollte die „interalpin 2015“ sein. agentur und kunde haben den messeauftritt im rahmen eines strategie-workshops zunächst komplett neu überdacht: welche ziele stehen im vordergrund? welche werte machen die markenpersönlichkeit von pistenbully aus und wie können diese auf einem messestand erlebbar werden? wie gut erfüllt der bisherige messestand seine aufgabe und was könnte man optimieren? mit den ergebnissen aus diesem workshop wurde ein solides fundament für das messestand-konzept erarbeitet: exakt abgestimmt auf die identität und stärke der marke.

vom revier auf die bühne
in der nun folgenden kreativphase zahlten sich die treffen im vorfeld aus. die bilder aus livigno waren noch in den köpfen lebendig. „die fahrzeuge gehören in ihr natürliches revier: an steile hänge, in die welt des winters mit eis, kälte und schnee – dazu die behaglichkeit der hütten. diese welt haben wir in die sprache der architektur übersetzt.“, erklärt markus müller-kempf, der auf agenturseite für die umsetzung von marken im raum verantwortlich ist. jens rottmair war von anfang an begeistert. tobi stricker erinnert sich noch gut daran: „es ist toll zu sehen, wenn menschen leidenschaftlich für etwas brennen und mit einer mischung aus mut und entschlossenheit etwas neues wagen!“

die agentur bekam das „go!“ und entschied sich – im hinblick auf einen möglichst effektiven entwurfsprozess – für die entwicklung eines modells im maßstab 1:86. daran wurde gemeinsam mit dem kunden über mehrere wochen gearbeitet. in einem war man sich einig: die architektur sollte die fahrzeuge wirken lassen und sie zu den helden des gesamten messeauftritts machen.

das fast schon realistische modell zeigt, wie der messestand konzipiert wurde.

pistenbully messestand corporate architecture
pistenbully messestand messedesign
pistenbully messestand corporate architecture
pistenbully messestand corporate architecture

kapitulation oder sieg
so einfach die grundidee von einer möglichst realitätsnahen präsentation der fahrzeuge auf den ersten blick erschien, so komplex zeigte sie sich in einzelnen bereichen der umsetzung. wegen der tiefgarage unter den messehallen musste die last der fahrzeuge von bis zu 12 tonnen statisch sauber abgetragen werden. das aufziehen der 18 meter langen ketten war nur durch eine um zwei wochen vorverlegte aufbauphase möglich, da die ketten komplett ausgelegt werden mussten. mit aufgebauten nachbarständen hätte das nicht funktioniert. und die platzierung der fahrzeuge auf den rampen bis knapp unter die decke erforderte laut fahrer fast schon chirurgisches geschick. all diese großen und kleinen herausforderungen konnten durch die gute zusammenarbeit zwischen kunde, agentur und der für die umsetzung verantwortlichen messebaufirma „system standbau“ aus salzburg gemeistert werden.

showtime!
innsbruck, april 2015. die interalpin ist die weltleitmesse für alpine technologien. auf zwei ebenen und über 1.000 quadratmetern präsentiert die kässbohrer geländefahrzeug ag ihre marke pistenbully im raum. es scheint, als wäre der gesamte messestand aus einem riesigen schneeblock herausgefräst worden. alles wirkt reduziert und lebt von der spannung zwischen kalt und warm. interessant ist, dass sich jeder einzelne bereich des standes aus unterschiedlichsten perspektiven entdecken lässt.

die fahrzeuge ragen auf schrägen rampen steil in den himmel. eine der schaufeln reicht bis hinein in den gang, direkt über die köpfe der besucher. durch die außergewöhnliche art der präsentation haben die fahrzeuge eine enorme präsenz und können von allen seiten genau unter die lupe genommen werden. die besucher entdecken zum ersten mal details wie die aufhängung der schaufel oder die spikes der kette.

neben dem neuen pistenbully 100 wird auch der 400 parkpro erstmals offiziell der öffentlichkeit vorgestellt: das profi-werkzeug für die präparation im park wurde in enger zusammenarbeit mit schneestern, dem führenden europäischen snowpark-spezialisten, entwickelt – eine kooperation, die im herbst 2013 von der agentur angestoßen wurde. schneestern ist mit dabei auf dem messestand: die „jungs und mädels mit den basecaps“ informieren in ihrer werkstatt über die neuesten trends im bereich funslopes, family- und snowparks und erklären den besuchern im cockpit des parkpro die steuerung per joystick. wer könnte das besser, als die zielgruppe selbst. begutachten, ausprobieren, fachsimpeln – das ist es, was die pistenbully-familie liebt.

zum projekt

unendliche möglichkeiten: durch modular entwickelte möbel kann der messestand immer neu gestaltet werden.

pistenbully möbel design