hochdruckzone 🖨 immenstadt

»...und dann... einzug von... komplett automatisiert... 8.000 bögen... jeder einzelne druckauftrag... maximale auslastung... natürlich auch folien... zwei mann... kostet drei millionen... noch irgendwelche fragen?« stephan auer, sympathischer verkaufsleiter der eberl-druckerei, blickt aufmunternd in unsere runde. wir stehen gerade im herzstück des unternehmens, sind umgeben von gewaltigen maschinen, die es auf etwa eine million dezibel bringen, unaufhörlich vor sich hinrattern und offensichtlich ganze satzteile martialisch weghämmern können. nein, fragen gibt’s hier keine – außer vielleicht eine, die aber niemand stellt: wieviel tonnen earplugs mag man in einem druckerleben wohl benötigen? immer wieder tauchen mitarbeiter auf, die knöpfe drücken, durch sichtfenster blicken und papier nachlegen. einer lächelt uns sogar zu. was wir während unserer führung durch die einzelnen abteilungen der immenstädter druckerei alles erfahren, lässt uns staunen: hier werden jährlich über 20.000 druckaufträge vollautomatisch abgewickelt, geben sich große marken die klinke in die hand und sind awards für kreative umsetzungen an der tagesordnung. das inspiriert uns natürlich. et voilà: schon ist ein preisverdächtiger blogbeitrag dazu getextet!